unternehmenswertmensch_seitWas ist unternehmensWert:Mensch?

unternehmensWert:Mensch ist ein Förderprogramm für KMU, das seit Oktober 2012 existiert und dabei unterstützt, die personellen Anforderungen von Unternehmen mit professioneller Beratung aufzudecken und personalpolitische Lösungen zu entwickeln. Das Programm orientiert sich an der „Fachkräfte-Offensive“, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen hat.

Ziel ist die Beratung für KMU, die einen Bewusstseinswandel und Lernprozess anstreben, und zwar in diesen vier Handlungsfeldern:

  • Personalführung
  • Chancengleichheit & Diversity
  • Gesundheit
  • Wissen & Kompetenz

Beratungsthemen sind beispielsweise Gesundheitsförderung, flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Beratungen werden von erfahrenen Expertinnen und Experten angeboten und an die spezifischen Bedürfnisse eines jeden Unternehmens angepasst.

Die Erstberatung ist für KMU kostenlos. Die darauf folgende Fachberatung kann mit bis zu 80 Prozent durch das Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie den Europäischen Sozialfonds (EFS) bezuschusst werden.

 

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Was ist eine BAFA-Förderung?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Wirtschaftsförderung

Hauptaufgabe des BAFA ist u.a. die Beratungs- und Schulungsförderung. Die Grundlage dafür liegt darin, dass die Bundesregierung hat die Förderung des Mittelstandes als zentrales Ziel der Wirtschaftsförderung deklariert. Ziel ist es, bestehende Wettbewerbsnachteile bei kleinen und mittleren Unternehmen gegenüber Großkonzernen abzubauen.

In diesem Zusammenhang können auch Unternehmensberatungen die Förderung durch das BAFA in Anspruch nehmen. Dies dient in erster Linie dazu, eine Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie eine Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Freien Berufe ab einem Jahr nach Gründung zu ermöglichen.

Beratungsförderung

Seit 01.01.2012 sind neue Beratungsrichtlinien in Kraft getreten.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehme sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen. Mit dieser Beratungsförderung können Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die seit mindestens einem Jahr am Markt tätig sind einen Zuschuss zu den Kosten erhalten, die ihnen durch die Inanspruchnahme einer Beratung entstehen.

Seit 2005 wird das Förderprogramm neben den Mitteln aus dem Bundeshaushalt auch aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Der EFS ist ein arbeitsmarktliches Förderinstrument für Menschen in Europa und wurde mit Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1957 ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit verbessert er die Beschäftigungschancen, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.

Antragsberechtigte

Antragberechtigte für eine „Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“ sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe, die

  1. seit mindestens einem Jahr am Markt bestehen und
  2. weniger als 250 Personen beschäftigen und
  3. einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben.

Das Unternehmen darf die Voraussetzung für Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz oder Bilanzsumme zusammen mit einem Partnerunternehmen oder verbundenen Unternehmen nicht überscheiten.

Diese Förderung kann zu vielfältigen Themen in beantragt werden. Die detaillierte Liste der Beratungsthemen sowie genaue Informationen über den Ablauf können Sie der Webseite des BAFA entnehmen:

http://www.beratungsfoerderung.info/beratungsfoerderung/beratungsfoerderung/index.html

 

offensivemittelstand_seiteWas ist die „Offensive Mittelstand“?

Die Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland stellt eine nationale Initiative und Interessengemeinschaft dar, die sich für die Entwicklungsmöglichkeiten des Mittelstandes in Deutschland einsetzt und damit einen Beitrag zur Mittelstandsinitiative der Bundesregierung leistet. Gegründet wurde sie im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Ziel der Offensive Mittelstand ist es, kleine und mittelständische Unternehmen dabei zu unterstützen, den Wandel der Arbeit sowie die demografischen Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die systematische und präventive Arbeitsorganisation, der wertschätzenden Umgang mit den arbeitenden Menschen und wirkungsvolle Unterstützungsstrukturen. Die Offensive Mittelstand ist eine unabhängige Initiative ohne kommerzielle Zwecke.

Ihre Grundannahme ist, dass erfolgreiche Mittelständler gesunde und innovative Unternehmen  sind. Um diese Innovationskraft zu fördern, richtet sich die Unterstützung an KMU.

Die (neue) Qualität der Arbeit basiert in diesen Unternehmen auf systematischem und präventivem Management, konsequenter Personalförderung und -bindung, guter Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit.

Ziele der Mittelstandsinitiative Deutschland:

  • Förderung der Handlungsbedingungen für gute Mittelständler für eine Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit möglichst vieler Unternehmen
  • Unterstützung der präventiven und innovativen Prozessgestaltung sowie der Bindung und Gewinnung der besten Mitarbeiter als Vorbereitung auf den demografischen Wandel
  • Fokussierung auf eine wirkungsvolle Unterstützung des Mittelstands
  • Imageförderung des Mittelstands als Motor für Innovationen in Deutschland.

Die Umsetzung:

  • Die Offensive Mittelstand legt eigene Checks und Qualitätsstandards auf, welche auch online durchführbar sind. Diese verstehen sich als Qualitätsstandard und Praxisinstrument in einem. Sie wurden von allen Partnern im Konsens entwickelt und können von den Unternehmen direkt selbst genutzt werden. Zur Verfügung stehen bisher
    • der INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstands –Wettbewerbsvorteile durch systematisches Management
    • Der INQA-Check „Personalführung“ – den demografischen Wandel als Chance nutzen
    • Die Potenzialanalyse „Innovationen sichern Erfolg“ – gezielter neue Produkte und Leistungen entwickeln
    • Den GDA-ORGAcheck –Arbeitsschutz systematisch gestalten und ins Management integrieren.
  • Strukturierter Zugang zu vorhandenen Praxishilfen – Die Standards und Checks führen zu den wichtigsten und besten Praxishilfen und vereinfachen und systematisieren den Zugang zu diesen Unterstützungsangeboten.
  • Regionale Netzwerke zur regionalen Standortförderung – Die Grundüberzeugungen in der „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“ werden auf regionale Netzwerke übertragen, um gemeinsames Handeln in den Regionen zu fördern.
  • Training für Berater – Die „Offensive Mittelstand“ qualifiziert gute Berater im Umgang mit Qualitätsstandards und Praxisinstrumenten und fördert die Kooperation zwischen den Beratern der intermediären Organisationen, um den kleinen wirkungsvoller helfen zu können.

Die Initiative arbeitet und wirkt auf Basis breit aufgestellter Partnerschaften, zu denen Staatliche Einrichtungen und Gesellschaften, Sozialpartner, Kammern, Innungen, Sozialversicherungen und die Agentur für Arbeit, Präventionsdienstleiter, Verbände, Initiativen ,Forschung, Institute und Ausbildung sowie Unternehmen und Berater gehören.

http://www.offensive-mittelstand.de